Verträge, Zugänge, Dokumente und persönliche Botschaften an einem verschlüsselten Ort. Im Ernstfall bekommen genau die Menschen Zugriff, die Sie bestimmt haben — und genau auf das, was Sie freigegeben haben.
Keine Zahlungsdaten nötig · Jederzeit kündbar · Voller Export Ihrer Daten
Ihr Master-Passwort verlässt Ihr Gerät nie. Ohne es sind Ihre Inhalte auch für uns nur Zufallsrauschen.
Datenbank und Dokumente liegen bei einem deutschen Anbieter — nicht bei einem US-Konzern.
Löst jemand fälschlich eine Freigabe aus, genügt ein Klick in der Warnmail. Ganz ohne Passwort.
Sie müssen nicht alles auf einmal erledigen. Jeder Schritt für sich hilft Ihren Angehörigen bereits.
Verträge, Vermögen und Zugangsdaten eintragen. Was empfindlich ist, wird auf Ihrem Gerät verschlüsselt.
Vertrauenspersonen benennen und festlegen, wer was sehen darf. Nicht alles, sondern genau das Nötige.
Im Ernstfall läuft eine Karenzzeit mit Warnmeldung an Sie. Erst danach öffnet sich, was Sie freigegeben haben.
Verträge, Versicherungen, Konten, Abos und Online-Zugänge an einem Ort — strukturiert statt in einem Ordner im Schrank.
Zugangsdaten, Dokumente und das Testament werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt. Wir können sie nicht lesen — technisch nicht, nicht nur vertraglich.
Sie legen fest, wer im Ernstfall was sehen darf. Die Freigabe wird kryptografisch vorbereitet, nicht erst im Todesfall entschieden.
Gesetzliche Erbfolge, Pflichtteilsansprüche und Erbschaftsteuer in Euro — als unverbindliche Modellrechnung.
Geführte Assistenten für Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung als fertiges PDF.
Video-, Audio- und Textbotschaften für einzelne Angehörige — zugestellt erst nach der Freigabe.
Nach dem Todesfall entstehen Kündigungs- und Anzeigeschreiben automatisch aus dem Inventar — mit Fristen und Sonderregeln.
30 Tage kostenlos testen. Danach monatlich kündbar.
inkl. 19 % MwSt. · jährlich 41,53 €
inkl. 19 % MwSt. · jährlich 177,91 €
Als Makler, Bank, Bestatter oder Steuerberater bieten Sie das Produkt unter Ihrem eigenen Namen an.
Sie legen hier ab, was Sie sonst niemandem geben. Deshalb steht unten nicht „nach Bankenstandard verschlüsselt“, sondern welches Verfahren mit welchen Parametern arbeitet — nachprüfbar, und einschließlich der Stellen, an denen wir etwas sehen können.
Diese Liste vollständig zu halten, ist Teil des Versprechens. Ein Anbieter, der nur seine Stärken aufzählt, hat die interessante Frage nicht beantwortet.
Ihr Master-Passwort verlässt Ihr Gerät nicht. Aus ihm entsteht im Browser ein Schlüssel, mit dem Ihre Inhalte verschlüsselt werden, bevor sie übertragen werden. Auf unseren Servern liegt danach nur Chiffrat — eine Folge von Bytes, die ohne Ihren Schlüssel nicht von Zufallsrauschen zu unterscheiden ist.
Das ist keine Selbstverpflichtung, die wir aufheben könnten. Es ist eine Eigenschaft des Verfahrens: Wir besitzen den Schlüssel schlicht nicht.
Mit Argon2id, dem Gewinner der Password Hashing Competition, in Ihrem Browser. Die Parameter: 64 MiB Arbeitsspeicher, 3 Durchgänge, 1 Spur, dazu 16 Byte Zufallssalz pro Konto.
Der Speicherbedarf ist der entscheidende Teil. Er macht das Durchprobieren auf Grafikkarten und Spezialhardware teuer, weil jeder Versuch 64 MiB belegt — nicht nur Rechenzeit. Ein Angreifer mit Ihrer verschlüsselten Datenbank muss jedes Kennwort einzeln und langsam durchrechnen.
Aus dem Master-Schlüssel werden per HKDF zwei getrennte Schlüssel abgeleitet, mit unterschiedlichen Kennzeichnungen:
dnm:auth:v1 — ein Anmelde-Token. Nur dieser geht an den Server, und auch dort wird er nochmals mit Argon2id gehasht gespeichert.dnm:kek:v1 — der Schlüssel, der Ihren Tresorschlüssel öffnet. Dieser verlässt Ihr Gerät nie.Aus dem einen lässt sich der andere nicht zurückrechnen. Der Server kann Sie also erkennen, ohne irgendetwas zu besitzen, womit er Ihren Tresor öffnen könnte.
Wir trennen zwei Klassen und sagen offen, welche welche ist:
Klasse A — nur für Sie lesbar. Passwörter und Zugangsdaten, hochgeladene Dokumente, der Wortlaut Ihres Testaments, Ihre Video-, Ton- und Textbotschaften, Freitextnotizen. Verschlüsselt in Ihrem Browser mit AES-256-GCM. Für uns technisch unerreichbar.
Klasse B — auf dem Server lesbar. Vertragsart, Anbietername, Vertragsnummer, Beträge, Fälligkeiten, Familienstruktur. Diese Angaben sind ebenfalls verschlüsselt gespeichert, aber mit einem Schlüssel, den der Server hat — sonst könnten Erbrechts-Rechner und Kündigungsassistent nicht damit rechnen.
Die Grenze verläuft bewusst dort: Ein Rechner braucht Beträge und Verwandtschaftsgrade. Ihr Bankpasswort braucht er nie.
Jede Datei bekommt einen eigenen Zufallsschlüssel und wird in Stücken von 1 MiB mit AES-256-GCM verschlüsselt — 12 Byte Nonce, 128 Bit Authentisierungs-Tag je Stück.
Jedes Stück ist zusätzlich an seine Position und die Gesamtzahl gebunden. Wer Stücke vertauscht, entfernt oder aus einer anderen Datei einsetzt, bekommt keinen falschen Inhalt, sondern einen Fehler. Der Dateiname wird separat verschlüsselt — auch er steht nirgends im Klartext.
Wenn eine Vertrauensperson Ihre Einladung annimmt, erzeugt ihr Browser ein eigenes Schlüsselpaar (X25519). Öffentlich wird nur der eine Teil.
Haken Sie danach an, was diese Person sehen darf, geschieht Folgendes in Ihrem Browser: Der Schlüssel des betreffenden Eintrags wird geöffnet und sofort auf den öffentlichen Schlüssel der Vertrauensperson neu verschlüsselt. Zu uns gelangt nur dieses Ergebnis.
Zwei Konsequenzen: Die Freigabe entsteht heute, bei der Einrichtung — nicht erst im Ernstfall, wenn Sie nicht mehr mitwirken können. Und sie gilt genau für die angehakten Einträge. Wer Zugriff auf den Stromvertrag bekommt, bekommt damit nicht das Testament.
Dann brauchen Sie Ihr Recovery-Kit. Das ist ein PDF mit einem 30-stelligen Code, das Sie beim Einrichten herunterladen müssen — dieser Schritt lässt sich nicht überspringen.
Ohne Passwort und ohne Recovery-Kit sind die Inhalte der Klasse A endgültig verloren. Auch für uns. Es gibt keinen Hintereingang, kein Support-Verfahren und keinen Generalschlüssel — denn genau der wäre auch für einen Angreifer da.
Er sieht, dass ein Konto zu einer E-Mail-Adresse existiert, wie viele Einträge es hat und wann sie zuletzt geändert wurden. Er sieht die Angaben der Klasse B, sofern er zusätzlich an den Server-Schlüssel kommt.
Er sieht keine Passwörter, keine Dokumente, keine Botschaften, keinen Testamentstext, keinen einzigen Dateinamen. Wir haben das überprüft, indem wir einen vollständigen Datenbank-Abzug und den Dateispeicher nach Klartext unserer Testdaten durchsucht haben — ohne Treffer.
Bei einer gebrandeten Instanz sieht der Partner dieselben Klasse-B-Angaben wie wir, und auch nur für die ihm zugeordneten Kunden. An die Klasse A kommt er nicht — nicht mit Administratorrechten, nicht mit Datenbankzugriff.
Das ist keine Berechtigungseinstellung, die sich umlegen ließe, sondern Mathematik.
Alle personenbezogenen Daten liegen in Deutschland, auf Servern in Falkenstein. Die Anwendung selbst läuft in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Es gibt keinen Dienstleister außerhalb der EU, der Ihre Inhalte verarbeitet.
Sie können jederzeit ein vollständiges Archiv Ihres Tresors herunterladen — verschlüsselt, zusammen mit Ihrem Recovery-Kit. Damit kommen Sie auch dann an Ihre Inhalte, wenn dieser Dienst nicht mehr existiert.
Bei einem Produkt, dessen Nutzen erst in Jahrzehnten eintritt, ist das keine Randfrage. Wir behandeln sie als Teil des Angebots, nicht als Kleingedrucktes.
Ja, ohne unser Zutun. Öffnen Sie in Ihrem Browser die Entwicklerwerkzeuge, gehen Sie auf den Reiter „Netzwerk“ und legen Sie einen Tresoreintrag an. Sie sehen genau eine Anfrage mit einem Feld, das mit v1. beginnt und danach unlesbar ist. Ihr Passwort und Ihr Text kommen in keiner Anfrage vor.
Eine Frage, die hier fehlt? Schreiben Sie uns — wir ergänzen sie, auch wenn die Antwort unbequem ist.
Sie brauchen keine Stunde. Fangen Sie mit den drei wichtigsten Verträgen an — den Rest ergänzen Sie, wann es passt.